Wanderausstellung:
Was Geht. Was Bleibt. Leben Mit Demenz

Foto: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

In Bayern leben bereits heute über 230.000 Menschen mit Demenz. Aufgrund der demografischen Entwicklung müssen wir in den nächsten Jahren mit einem drastischen Anstieg rechnen. Deswegen ist es der Bayerischen Staatsregierung ein wichtiges Anliegen, das Thema Demenz und die Bedürfnisse der Erkrankten sowie ihrer Angehörigen in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Mit der Ausstellung „Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz“ will das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege eine breite Öffentlichkeit für das Thema Demenz sensibilisieren, auf Informations- und Hilfsangebote für Betroffene und deren Angehörige hinweisen und weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gewinnen.

Die Wanderausstellung ist ein Projekt der Bayerischen Demenzstrategie. Die Bayerische Demenzstrategie mit ihren insgesamt zehn Handlungsfeldern zielt darauf ab, durch innovative Ansätze und Lösungen den Bewusstseinswandel im Umgang mit der Krankheit voranzutreiben. Außerdem möchte sie die Rahmenbedingungen dafür schaffen, den Erkrankten ein Leben in der Mitte unserer Gesellschaft zu ermöglichen und ihre Würde in allen Phasen der Demenz zu bewahren.

Die Ausstellung „Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz“ wurde am 14. April 2016 in Bamberg erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Zentrales Element der Ausstellung ist ein überdimensionales Regal in Kopfform. In den einzelnen Regalfächern werden verschiedene Aspekte des Themas Demenz beleuchtet (unter anderem Formen, Relevanz und Hilfsangebote). Alltagsgegenstände, die in einzelnen Fächern aufgestellt und mit Zitaten versehen sind, veranschaulichen ganz konkret das Leben einer/eines Betroffenen und der Angehörigen.

Zur ALTENPFLEGE 2017 macht die Wanderausstellung „Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz“ Halt in Nürnberg. Machen Sie sich im NCC Mitte selbst ein Bild und erhalten Sie einen Überblick zum Thema Demenz und zur Lebenswirklichkeit von Demenzbetroffenen und ihren pflegenden Angehörigen.