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Personalentwicklung

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Zeit für Mitarbeiterpflege. Der sogenannte „War for talents“ ist nicht länger nur ein Schlagwort aus der Wirtschaftspresse, er ist Realität und tobt längst auch in der Pflegebranche. Der wachsenden Zahl an Pflegebedürftigen stehen immer weniger Pflegekräfte gegenüber. Um den Fachkräftemangel in Zukunft auszugleichen, müssen Arbeitgeber im Wettbewerb um Talente heute handeln – mit attraktiveren Arbeitsplätzen, Qualifizierungsangeboten und einer stärkeren Wertschätzung von Mitarbeitern.

They care: Personalpolitik in Pflegeunternehmen.

Qualifizierte, motivierte Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource jedes Pflegeunternehmens. Und wie jede wertvolle Ressource werden auch Fachkräfte zunehmend knapper. Um Mitarbeiter kurzfristig zu gewinnen und langfristig zu binden, gehen Arbeitgeber neue Wege in der Personalpolitik. Sie schärfen ihr Image als attraktive Unternehmen, bieten Karrierechancen, achten auf Qualifizierungsangebote und ermöglichen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

„Qualifizierte und zufriedene Mitarbeiter sind die Grundlage unseres Erfolges“, erklärt Katja Zessin, Personalleiterin im bundesweit tätigen Pflegeunternehmen Kursana. Auch beim Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) hat die Sicherung von Nachwuchskräften Priorität. „Wir helfen unseren Mitgliedern bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter, zum Beispiel über unser spezielles Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), spezifische Umschulungen für Pflegehelfer oder durch die Anwerbung von Auszubildenden in Form von Roadshows in Schulen.“ sagt Bernd Tews, bpa- Geschäftsführer für den ambulanten Bereich.

Generalistik: Ein Weg in die Zukunft?

Ein Schritt, um dem Fachkräftemangel zu begegnen, ist die generalistische Pflegeausbildung – die Zusammenfassung der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege. Ob dieser Weg in die Zukunft oder in die Irre führt, ist in der Branche umstritten. „Die geplante Ausbildungsreform der Bundesregierung wird dem derzeitigen und dem zukünftigen Bedarf in der Altenpflege nicht gerecht“, kommentiert Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) die Generalistik.