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Bauen und Einrichten

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Die Branche baut auf Optimismus. Die aktuellen Herausforderungen der Pflegereformen stellen gerade stationäre Einrichtungen vor schwierige Herausforderungen. Aber immer mehr Anbieter begegnen dieser Unsicherheit mit einer zunehmenden Investitionsbereitschaft – statt einfach nur abzuwarten. Auch im Bereich Mobiliar und Haustechnik ist die Stimmung am Markt optimistisch. Ein guter Grund für Anbieter, sich auf eine steigende Nachfrage einzurichten.

Neuerfindung oder Rückbesinnung? Stationäre Einrichtungen im Wandel

Nach ihrer Einführung am 1. Januar 2017 müssen die Pflegestärkungsgesetze I bis III nun ihre Praxistauglichkeit unter Beweis stellen. Besonders die stationären Einrichtungen werden mit kaum absehbaren Effekten durch die Pflegereformen konfrontiert. „Es werden sehr unruhige Zeiten für die vollstationäre Pflege anbrechen, die sich auch zunehmend gegen die anwachsende Zahl von ambulanten Wohnprojekten behaupten muss“, kommentiert Rolf Gennrich, Sozialgerontologe, GEWIA, die Entwicklung. Der Branchenexperte sieht gerade die originären Qualitäten von stationären Einrichtungen als deren Stärke: „Die Bereitstellung einer umfassenden und qualitätsvollen Pflege- und Versorgung insbesondere hochgradig Pflegebedürftiger ist ihr Kapital“, betont Gennrich.

Investitionen in die Zukunft

Investitionen in neue Angebote sind für Pflegeunternehmen ein Weg, um den Herausforderungen der Pflegereformen zu begegnen. Die wichtigsten Investitionsfelder im Überblick:

Tagespflege
43% kleine und mittlere Unternehmen
55% größere Unternehmen

Spezielle Wohnbereiche für Menschen mit Demenz
32% kleine und mittlere Unternehmen
45% größere Unternehmen

Ambulant betreute Wohngruppen
33% kleine und mittlere Unternehmen
41% größere Unternehmen

Stationäre Einrichtungen
38% kleine und mittlere Unternehmen
44% größere Unternehmen