Vorsichtige Investitionen

Trotz der besseren Lage wurden 2018 weniger umfangreiche Investitionen getätigt als im Vorjahr.

  • Investitionstätigkeiten: Nur 37 % haben 2018 umfangreiche Investitionen gewagt. Im Vorjahr lag der Anteil bei 48 %.
  • Verhaltender Optimismus: 87 % der Betriebe wollen 2019 mehr oder wenigstens so viel wie in diesem Jahr investieren (Vorjahr 81 %).

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Aktuelle Branchenherausforderungen

Der Fachkräftemangel und die fortschreitende Digitalisierung bleiben die größten Handlungsfelder der Pflege.

  • 93 % (+5 %) aller Befragten sehen in der Fachkräfte­situation die größte Branchenherausforderung.
  • Eine auffällig zunehmende Herausforderung sehen 42 % (+7 %) der Unternehmen auch bei der Digitalisierung.

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Herausforderung und Chance: Digitalisierung

Der digitale Wandel betrifft auch die Pflegebranche – eine Herausforderung, die von vielen Pflegeanbietern aber auch als große Chance gesehen wird.

  • Herausforderung angenommen: Digitalisierung ist für 86 % der Unternehmen ein (sehr) interessantes Thema.
  • Am Anfang: Trotz leichter Steigerung der Umsetzung von Digitalisierungsprozessen von größeren und kleineren Unternehmen, wird insgesamt nur wenig Beschleunigung deutlich.
  • Weniger ist mehr?:17 % (VJ: 33 %) haben ein Budget von über 20T€ für 2019 geplant, 60 % bis zu 20T€ (VJ: 46 %). Mehr Unternehmen investieren also jeweils weniger. Besonders stark erkennt man diese Veränderung bei größeren Unternehmen.
  • Faktor Mensch: Die Digitalkompetenz der Mitarbeitenden wird zunehmend gefördert (37 %, VJ: 32 %). Die Koordination der Digitalisierungsumsetzung übernimmt zu fast zwei Drittel die Geschäftsführungsebene (63 %).

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Trendthemen IT, Haustechnik und Fuhrpark

Die wichtigsten Investitionsfelder liegen auch 2019 eher im technischen Bereich.

  • Im Jahr 2019 wird vermehrt in die Bereiche IT & Technik (93 %, +3 %), Räumlichkeiten und Haustechnik (83 %, +7 %) und Fuhrpark (68 %, +7 %) investiert werden.
  • Andere Bereiche haben weniger Wachstumsimpulse. Rückgänge – auf hohem Niveau – sind in den Bereichen Hebegeräte und Mobilitätshilfen (55 %, -6 %) sowie Verpflegung (48 %, -9 %) zu vermerken.

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Aufbau neuer Angebote

Die Bereiche Tagespflege und betreutes Wohnen sind für viele Akteure die Angebote mit den vielversprechendsten Zukunftschancen.

  • Im Bereich Aufbau von neuen Angeboten werden besonders für die Tagespflege (48 %) und das Betreute Wohnen (39 %) Investitionen geplant.
  • Der Markt zieht sich aus der stationären Pflege zurück. Waren es in diesem Jahr noch 49 % der großen Unternehmen und 48 % aller Unternehmen, die in die stationäre Pflege investieren wollten, sind es im kommenden Jahr nur noch 19 % der großen Unternehmen (-30 %) und 35 % aller Unternehmen (-13 %).

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Ambulante Dienste sind optimisitisch.

Ambulante Dienste erwarten eine gute Marktentwicklung und berichten von einer guten Geschäftslage.

  • 55 % bewerten ihre aktuelle wirtschaftliche Geschäftslage als gut (+4 %). Eine leichte Verbesserung wird vor allem bei den ambulanten Diensten (+6 %) und größeren Betrieben (+8 %) sichtbar.
  • 20 % der Unternehmen erwarten 2019 eine Verbesserung ihrer Geschäftslage (-2 %). Nur 15 % erwarten eine Verschlechterung (VJ: 24 %).

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Service Wohnenals Chance.

Der wachsende Markt für die Wohnform „Service Wohnen“ ist eine Chance für größere und stationäre Träger.

  • Ein Drittel aller befragten Unternehmen sieht im Service Wohnen eine stark wachsende Wohnform. Besonders größere Unternehmen (40 %) und ambulante Anbieter (39 %) erkennen diese chancenreiche Entwicklung.
  • 54 % der stationären Anbieter sind der Meinung, dass die Impulse pro Service Wohnen vor allem von stationären Einrichtungen ausgehen sollten - und weniger von der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft.

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Verpasste ChanceElektromobilität?

Elektromobilität ist ein Megatrend. Die Stimmung im Markt ist aber nach wie vor kritisch.

  • Die Unternehmen sehen, trotz steigendem Budgets, alternative Antriebe immer noch recht kritisch: Die meisten werden in Verbrennungsmotoren investieren (70 %).
  • Grundsätzlich sehen sich nur 10 % aller Befragten heute gut oder sehr gut über E-Mobilität informiert (-13 %).
  • Eine Reichweite von 100 bis 400 km ist für die meisten Unternehmen relevant.
  • Die maximale Ladezeit sollte zwischen 1–3 Stunden liegen. 18 % der Befragten benötigen sogar eine volle Ladung innerhalb einer halben Stunde (+4 %).

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Quelle: Investitionsbarometer ALTENPFLEGE 2019 / COGITARIS GmbH / Vincentz Network

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