Die Themenwelt Freiraum

Das große STADT und RAUM-Areal mit Rahmenprogramm auf der Fachmesse ALTENPFLEGE vom 8. bis 10. März 2016 in Hannover.

Im Mittelpunkt der "Themenwelt Freiraum" stehen Produkte, Projekte und Dienstleistungen zur Planung und Gestaltung von Außenräumen – gezielt unter dem Aspekt des demografischen Wandels und für die Nutzergruppe älterer und alter Menschen.

Längst ist der demografische Wandel nicht nur im Bewusstsein einer Fachöffentlichkeit verankert: Er ist ein so genannter Mega-Trend, mit dem wir in den nächsten Jahren und Jahrzehnten konfrontiert sein werden und der sich auf viele gesellschaftliche Bereiche prägend auswirken wird. Die inhaltliche Auseinandersetzung wird langfristig und unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit anzugehen sein, zentrale Inhalte auf dem STADT und RAUM-Areal sind Gestaltungsaspekte des Freiraums unter dem Blickwinkel der Gesundheitsprävention und Therapie.

Es gilt, die Mobilität möglichst vieler und meist älterer Menschen zu "sichern" – auch und besonders durch barrierefrei gestaltete Räume oder eine barrierearme Umwelt. Dazu werden zahlreiche Produkte, Objekte und Dienstleistungen vorgestellt: Möblierungen und Ausstattungselemente für das Wohnumfeld, für Außenanlagen von Altenheimen und Altenwohnanlagen. Die Ausstellungsobjekte sind ebenso geeignet für eine generationsübergreifende Planung des Wohnumfeldes wie für die zielgruppenspezifische Gestaltung der Gartenanlagen und des Außengeländes von Altenheimen. Im Mittelpunkt stehen dabei Sitzmöbel für Ältere sowie Geräte und Objekte für Bewegungs- und Motorikparkours.

Besonders angesprochen sind Entscheider aus Verwaltung und Management von Häusern der Altenpflege und Altenarbeit; Verbände, Träger und Institutionen aus Kur, Gesundheitseinrichtungen, Rehabilitation; Kommunale Ämter und Träger; Immobilien- und Wohnungsbaugesellschaften; Landschaftsarchitekten, Stadt- und Freiraumplaner.

"Best of Practice" – Sonderprogramm planerFORUM

Auf dem planerFORUM in Halle 19 stellen Landschaftsarchitekten, Planer, Planungsbüros und Institutionen ihre Dienstleistungen und Projekte vor: Vom Garten für Menschen mit Demenzerkrankungen bis zum barrierefreien Wohnumfeld. Rund 15-minütige Kurzvorträge – für Messebesucher kostenfrei – geben zahlreiche Anregungen und zeigen als "Best of Practice-Beispiele" realisierte und übertragbare Lösungen auf. Für die Fachbesucher eine gute Gelegenheit zum direkten Kontakt und zur Information "aus erster Hand":

Christian Schindler
Dipl.-Ing., Innenarchitekt AKNW (Recklinghausen):
"Von Drinnen nach Draußen: Praktische Beispiele, die Räume die Lebensqualität steigern"

Ulrike Kreuer
Dipl.-Ing. Gartenbau (Köln):
"Was macht denn eigentlich eine Gartentherapeutin?"

Sabine Schmidt
Dipl.-Ing., Architektin FH (Arnsberg):
"Vorher, nachher – zur Umgestaltung von Wohnbereichen für ältere Menschen"

Corinna Cieslik-Bischof
Gartentherapeutin nach IGGT, Gärtnerin (Wedemark):
"Gartentherapie in Senioreneinrichtungen in Hannover"

Brigitte Hölscher
Grünreich – Beratung & Begleitung in Gartenfragen (Römnitz):
"Gartentherapie für Menschen mit Demenz, die zu Hause betreut werden"

Christian Schindler
Dipl.-Ing., Innenarchitekt AKNW (Recklinghausen):
"Von Drinnen nach Draußen: Praktische Beispiele, wie Räume die Lebensqualität steigern"

Ulrike Kreuer
Dipl.-Ing. Gartenbau (Köln):
"Gestaltungsgrundsätze für einen Garten für Menschen mit Demenz"

WFP Bernward Benedikt Jansen
LandschaftsArchitekten werkstatt freiräume + (Glinde):
"Generationen übergreifende Beratung – wie Alt und Jung bei der Planung aufeinander achten"

Christian Schindler
Dipl.-Ing., Innenarchitekt AKNW (Recklinghausen):
"Von Drinnen nach Draußen: Praktische Beispiele, wie Räume die Lebensqualität steigern"

Corinna Cieslik-Bischof
Gartentherapeutin nach IGGT, Gärtnerin (Wedemark):
"Therapiegarten: Grüne Stunde in der Wedemark"

Sabine Schmidt
Dipl.-Ing., Architektin FH (Arnsberg):
"Wohnen und Alter – Kriterien und Formen für die Gestaltung von Küchen"

Am Donnerstag stehen Beiträge zum Themenkreis "Barrierefreiheit – Pflegeeinrichtungen, Wohnung, Wohnumfeld, Wohnquartier, Beratung bei Planung und Gestaltung" im Mittelpunkt:

Statements, Best-of-Practice Beispiele und Positionen von Christian Franz-R. Schindler, Dipl.-Ing., Schindler Innenarchitektur, 45665 Recklinghausen, und Sabine Schmidt, Schmidt Architekten GmbH, 59710 Arnsberg.

Zum Themenkreis "Barrierefreiheit, Therapiegärten und Gärten für Menschen mit Demenzerkrankung. Beratung bei Planung und Gestaltung"

Statements, Best-of-Practice Beispiele und Positionen von Ulrike Kreuer, Dipl.-Ing. Gartenbau (FH) Gartentherapeutin nach IGGT "der dritte frühling", 50733 Köln, und Corinna Cieslik-Bischof, Gärtnerin und Gartentherapeutin "Verein Grüne Stunde", 30900 Wedemark.

Treffpunkt Marktplatz

Für Gruppen wie beispielsweise Seniorenbeiräte und Seniorenvertretungen gibt es wieder ein rund zweistündiges, kostenfreie Sonderarrangements – mit informativen Rundgängen und Gesprächsrunden neben den beschriebenen Fachvorträgen. Der Marktplatz lädt ein zu vertiefenden Fachgesprächen zwischen Aussteller, Planer und Messebesucher. Hier und auf dem angrenzenden wie ein "richtiger“ Außenraum gestaltetes Areal können Messebesucher alle Objekte be-sitzen und be-spielen: Vom Stepper als "sanftes Bewegungsangebot" bis zur speziellen Sitzbank für Rollatorenfahrer.