ALTENPFLEGE connect
Pflege und Beruf (Halle 4)

Wie lässt sich Pflegequalität auch bei ausgeprägter Pflegebedürftigkeit sichern? Durch welche Prozesse kann man die Qualität in der Pflege nachhaltig gewährleisten? Welche neuen Möglichkeiten gibt es bei der Aktivierung von dementiell Erkrankten?

Auf der Sonderfläche connect Pflege und Beruf geht es um neue Impulse und Best-practice Beispiele für den pflegerischen Alltag und die soziale Betreuung. Nicht nur Informieren, sondern auch selbst Ausprobieren und Erleben sind hier erwünscht.

Ausgewähltes Datum: 25.04.2017

Uhrzeit Veranstaltung Ort  
10:45

Das Demenzkonzept Silviahemmet®

Stefan Nolte, Dipl.-Pflegepädagoge, Leiter der Modellstation "Silvia" im St. Anna-Stift Kroge

Ein neuer Weg, der zum betreuungspflegerischen Ansatz tendiert: die palliative Philosophie Silviahemmet® mit den Säulen Teamarbeit, Symptomkontrolle, Angehörigenarbeit und Kommunikation hinterfragt klassische Versorgungsformen und hält traditionelle Pflegekonzepte in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz für nicht anwendbar.

St. Anna Stift Kroge GmbH
Halle 4 iCal
11:00

Spielen baut Brücken zwischen Menschen

Petra Fiedler, Diplom-Sozialarbeiterin, Altentherapeutin und Spielautorin

Wenn die Sprache versagt und Sinnesbeeinträchtigungen die Kommunikation erschweren, können geeignete Spiele alte Menschen aus ihrer Isolation und ihrem Stimmungstief herausführen. Das Erleben von Freude und Zugehörigkeit steht im Mittelpunkt von Spielangeboten in der Altenhilfe. Hierzu gibt es viele praktische Anregungen.

Vincentz Network
Halle 4 iCal
11:30

Bettpfannen, Bettlägerigkeit und evidenzbasierte Pflege - ein Widerspruch?

Prof. Dr. Christine Fiedler, Professur für Pflegewissenschaft, Wilhelm Löhe Hochschule (Fürth)

Anhand von zwei Beispielen - der Bettpfanne und der Bettlägerigkeit - wird dargestellt, welche Konsequenzen es hat, wenn sich der Pflegeberuf nicht mit den originären Fragen der Pflege beschäftigt. Gelingt der Beweis, dass evidenzbasierte Pflege und Bettpfannen keinen Widerspruch bilden?

Diakonie Neuendettelsau
Halle 4 iCal
12:00

Aufgepasst und mitgemacht! Geschichten zum aktiven Zuhören, Mitmachen und Mitlachen

Dr. Andrea Friese, Pädagogin und Fachtherapeutin für Hirnleistungsstörungen

Sie möchten die Konzentration und Aufmerksamkeit Ihrer Teilnehmer fördern, die Kommunikation und Interaktion anregen und zugleich viel Spaß miteinander haben? Dann bieten die Mitmachgeschichten genau das Richtige. Hier gibt es die Gelegenheit, es selbst einmal auszuprobieren. Dazu gibt es Tipps aus der praktischen Arbeit mit Rollenspielen.

Vincentz Network GmbH & Co. KG
Halle 4 iCal
12:30

Geführter Messerundgang "Attraktive Arbeitgeber stellen sich vor"

Vincentz Network GmbH & Co. KG
Halle 4 iCal
12:45

Spielen baut Brücken zwischen Menschen

Petra Fiedler, Diplom-Sozialarbeiterin, Altentherapeutin und Spielautorin

Wenn die Sprache versagt und Sinnesbeeinträchtigungen die Kommunikation erschweren, können geeignete Spiele alte Menschen aus ihrer Isolation und ihrem Stimmungstief herausführen. Das Erleben von Freude und Zugehörigkeit steht im Mittelpunkt von Spielangeboten in der Altenhilfe. Hierzu gibt es viele praktische Anregungen.

Vincentz Network GmbH & Co. KG
Halle 4 iCal
13:15

Fördern Sie Ihre Bewohner mit Musik und Bewegung

Bettina M. Jasper, Dipl. Sozialpädagogin, Denk-Werkstatt® und Simone Willig, Dipl.-Musiktherapeutin

Sie sind auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, Ihre Bewohner zu aktivieren, aber haben im Grunde schon alles ausprobiert? Dann gehen Sie mit unseren Expertinnen neue Wege und fangen Sie an, bekannte Aktivierungseinheiten zu kombinieren. Bettina M. Jasper und Simone Willig machen es Ihnen vor - verbinden Musik mit Bewegung und Gehirntraining. Hier erfahren Sie, wie Sie mit Musik versteckte Erinnerungen wecken und Ihre Bewohner körperlich fit halten.

Vincentz Network GmbH & Co. KG
Halle 4 iCal
14:00

"Gay Not Grey" - Eine schwule Kostümshow

Dr. Marco Pulver, Veronika Schulze, Marcel Potrykus, Hubert Hamm, Thorsten Lampe, Olaf Namczek, Martin Morgenstern, Lutz Potthoff Netzwerk Anders Altern, Schwulenberatung Berlin gGmbH

Seit 2008 organisiert das Netzwerk Anders Altern als Seniorenprojekt der Schwulenberatung Berlin in Kooperation mit externen Künstler*innen ein schwules Kostümspektakel für Jung und Alt. Es geht um das Spiel mit dem eigenen Aussehen und der Geschlechterrolle. Schwule, Lesben, Transidente und alle, die sich irgendwie "anders" fühlen, sind Hauptakteur*innen der Show – keine Bühnenprofis, sondern v.a. ältere Menschen, zum Teil mit körperlichen Beeinträchtigungen und Pflegebedarf, nehmen teil.

Netzwerk Anders Altern
Halle 4 iCal
14:30

Sexuelle Vielfalt in der Pflege

Dr. Marco Pulver, Netzwerk Anders Altern, Schwulenberatung Berlin gGmbH

Lesben, Schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender und intersexuelle Menschen (LSBTI) machen mit ihren Lebensgeschichten und -entwürfen einen großen Teil der sozialen Vielfalt hierzulande aus. Viele ältere LSBTIs sind von Erfahrungen der Diskriminierung geprägt. Wohn- und Pflegeeinrichtungen sind auf den Umgang mit diesen Menschen oft nicht vorbereitet. Die Schwulenberatung Berlin, die 2012 die 1. WG für schwule Männer mit Pflegebedarf eröffnet hat, hilft interessierten Einrichtungen, sich im Hinblick auf diese Zielgruppen zu professionalisieren.

Netzwerk Anders Altern
Halle 4 iCal
15:00

Vorstellung des Projekts "KuKuK" - Demente und Künstler arbeiten zusammen

Peter Wißmann, Demenz Support Stuttgart gGmbH und Georg Jungkamp-Streese und Mattan Köster und Lena Weilguni

Eine Rap-CD, ein Buch, Musikvideos und sogar ein eigener YouTube-Kanal: das Ergebnis der Zusammenarbeit von Demenzbetroffenen, Künstlern und Altenpflegern. KuKuK heißt das Teilhabeprojekt, das in Wort, Bild und Musik auf der Bühne präsentiert wird. Mit dabei: Musiker, ein Demenzbetroffener und weitere Projektbeteiligte.

Demenz Support Stuttgart gGmbH
Halle 4 iCal